NURTSCH-Weg

Der Nurtschweg führt auf 133 km durch den Oberpfälzer Wald und damit auf der bayerischen Seite entlang der Grenze zu Tschechien. Der landschaftlich und kulturell reizvolle Wanderweg führt meist abseits größerer Städte über das Grüne Dach Europas durch eine besonders waldreiche Mittelgebirgsregion.

Als Teil des Europäischen Fernwanderweges E6 (Ostsee-Adria) verläuft er in nord-südlicher Richtung von der Kappl bei Waldsassen in sieben Etappen bis Waldmünchen.

Gleich der Startpunkt der Wanderung, an der architektonisch einmaligen Dreifaltigkeitskirche Kappl, bietet dem Wanderer ein Highlight. Von hier aus erschließt der Weg den Grenzkamm des Oberpfälzer Waldes. Oft ist er geprägt durch unberührte Natur, aber immer wieder bereichert durch historische Orte, kulturelle Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten am Weg. Das waldreiche Naturparkgebiet bietet immer wieder schöne Ausblicke und wird regelmäßig von sanften Tälern mit stillen, klaren und oft waldesdunklen Bächen und Flüsschen durchquert. Grenznahe Ortschaften mit Flair wie die Klosterstadt Waldsassen, Neualbenreuth mit dem Sibyllenbad, das Knopfstädtchen Bärnau, die Grenzmärkte Waidhaus als Tor zum Osten und Eslarn mit seiner Zoigltradition sowie die Trenckstadt Waldmünchen am Ziel laden zum Verweilen und Erleben ein. Kleine Aussichtstürme am Weg ermöglichen den Blick über das Waldmeer nach Böhmen und in die Oberpfalz, der Geschichtspark Bärnau lädt zur Reise ins Mittelalter, das Schutzhaus Silberhütte und die Alte Mühle Gehenhammer bitten zur Rast und Wallfahrtskirchlein auf dem Ulrichsberg und in Stadlern zur inneren Einkehr.

Johann Baptist Nurtsch, ein Postbeamter, der 1872 in Weiden zur Welt kam, machte die uralten und versteckten Wege von Paschern, Kriegsvolk, Händlern und Pilgern wieder lebendig.

Weitere Informationen zum Nurtschweg gibt es beim Tourismusverband Ostbayern oder bei Wanderbares Deutschland.

Eine recht gute Etappenaufteilung mit Wegbeschreibung gibt es auf outdooractive.com.

 

 

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